Im Jahr 1979 kamen Tom Tuscott, Steve Bellovin und Jim Ellis auf die Idee, eine Alternative zum damaligen Vorläufer des Internets, dem Arpanet, zu schaffen. Der Grundgedanke dahinter war der schnellere Austausch von Informationen und Gedanken.
Zuerst gab es nur eine Verbindung zwischen zwei Universitäten, der Universität von North Carolina und der Duke Universität. Der Begriff Usenet setzt sich aus Unix User Network zusammen. Die Daten wurden dabei einfach über die Telefonleitung verschickt. Die Idee fand schnell großen Anklang und wurde weiterentwickelt. Heute kann jeder das Usenet nutzen. Es hat sich zu einer großen Plattform zum freien Gedankenaustausch entwickelt. Dabei kann nicht über verschiedenste Themen diskutiert werden, sondern User können einander auch bei Problemen helfen. Hat jemand zum Beispiel ein Problem oder eine Frage zu seinem Computer, so kann er diese öffentlich stellen und andere User, die sich mit diesem Problem auskennen, können wertvolle Tipps und Anregungen bieten.
Dabei sind die Themengebiete sehr weitläufig. Von Technik und Wissenschaft über Politik bis hin zur Freizeitgestaltung, für alles gibt es ein Forum. Dabei sollte man auch unbedingt auf seine Umgangsformen achten. Beleidigungen oder Beschimpfungen werden nicht toleriert, denn man geht höflich und respektvoll miteinander um. Vielen Usern gefällt gerade das an Usenet. Natürlich gibt es überall schwarze Schafe. Nicht geduldet wird das Verschicken von Spam im Usenet. Schließlich ist es keine Werbeplattform. Nur wer wirklich an einem Thema interessiert ist und seine Meinung gern mit anderen teilen möchte, wird wirklich Freude an Usenet haben; ganz wie es die Erfinder geplant hatten.
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